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Die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) – der chronische Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre – ist eine der häufigsten Verdauungsstörungen weltweit. Während die klassischen Symptome Sodbrennen und Aufstoßen bekannt sind, deuten immer mehr Forschungsergebnisse darauf hin, dass GERD weit über den Verdauungstrakt hinausgehende Folgen haben kann. Eine überzeugende neue Studie hat ergeben, dass GERD das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, darunter Bluthochdruck, ungesunde Cholesterinwerte und Herzinfarkte, deutlich erhöhen kann. [1].
Durch diesen neu entstehenden Zusammenhang wird GERD nicht nur als eine Erkrankung mit Verdauungsbeschwerden betrachtet, sondern auch als potenzieller kardiovaskulärer Risikofaktor, der ein aktives Management erfordert.
Die Studie, die eine ausgefeilte genetische Analysemethode namens Mendelsche Randomisierung anwandte, zielte darauf ab, Kausalzusammenhänge aufzudecken und gleichzeitig Störfaktoren wie Alter, Gewicht und Lebensstil zu kontrollieren. Durch die Verwendung genetischer Varianten als Indikatoren für GERD konnten die Forscher den direkten Einfluss der Erkrankung auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit isolieren. [1].
Die Ergebnisse waren verblüffend. Die Analyse ergab, dass Personen mit einer genetischen Veranlagung zu GERD mit höherer Wahrscheinlichkeit Folgendes aufwiesen:
Erhöhter systolischer und diastolischer Blutdruck,
Erhöhte LDL-Cholesterin- („schlechtes“) Cholesterin- und Triglyceridwerte,
Verminderte HDL-Cholesterinwerte („gutes“ Cholesterin) [1].
Diese schädlichen Veränderungen des Blutdrucks und des Cholesterinspiegels standen in direktem Zusammenhang mit einem um 27 % höheren Risiko für einen Herzinfarkt und einer um 36 % erhöhten Wahrscheinlichkeit, Bluthochdruck zu entwickeln.[1,2]Wichtig ist jedoch, dass das Umgekehrte nicht zutraf: Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck oder hoher Cholesterinspiegel schienen das Risiko für GERD nicht zu erhöhen, was die Kausalität von Reflux zu Herzerkrankungen untermauert. [1].
Die Studie beleuchtete auch die Mechanismen, über die GERD seine kardiovaskulären Auswirkungen entfaltet. Bluthochdruck erwies sich als wichtiger Faktor und trug zu 35 % zum erhöhten Herzinfarktrisiko durch GERD bei. Auch Cholesterinanomalien spielten eine bedeutende Rolle und verstärkten das Risiko zusätzlich. [1].
Diese Ergebnisse decken sich mit einer wachsenden Zahl von Studien. Eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse von sechs Kohortenstudien mit über 1,3 Millionen Teilnehmenden bestätigte, dass Patienten mit GERD ein um 27 % erhöhtes Risiko für einen akuten Myokardinfarkt aufweisen. Chronische Entzündungen und oxidativer Stress wurden als wahrscheinliche zugrunde liegende Mechanismen identifiziert. [2].
Die genauen biologischen Mechanismen, die GERD mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbinden, werden derzeit intensiv erforscht, doch es existieren mehrere plausible Erklärungsansätze. Die für GERD charakteristische chronische Entzündung kann zu systemischen Entzündungen beitragen, einem bekannten Risikofaktor für Arteriosklerose (Arterienverkalkung). Darüber hinaus deutet der gemeinsame Einfluss von GERD auf Blutdruck und Blutfettwerte auf eine direkte, systemische Wirkung der Erkrankung hin. [1,2].
Darüber hinaus könnte die enge anatomische Beziehung zwischen Speiseröhre und Herz eine Rolle spielen. Magensäure in der Speiseröhre kann Nervenreflexe auslösen, die potenziell die Durchblutung der Herzkranzgefäße beeinträchtigen, und gemeinsame Risikofaktoren wie Adipositas tragen wahrscheinlich zu beiden Erkrankungen bei. Diese Erkenntnisse unterstreichen, wie wichtig es ist, anhaltende Refluxsymptome nicht zu ignorieren, insbesondere bei Personen mit weiteren kardiovaskulären Risikofaktoren.
Für Menschen, die häufig unter Sodbrennen, Aufstoßen oder den rätselhaften Halssymptomen des laryngopharyngealen Refluxes (LPR) – wie chronischem Husten, Heiserkeit oder einem Kloßgefühl im Hals – leiden, eröffnen diese Erkenntnisse eine neue und wichtige Perspektive für das Gespräch mit ihrem Arzt. Eine wirksame Behandlung der Refluxkrankheit (GERD) kann nicht nur Verdauungsbeschwerden lindern, sondern auch zu einem gesünderen Herzen beitragen.
Der erste Schritt besteht in der Gewinnung einer eindeutigen und objektiven Diagnose. Während herkömmliche Methoden wie Endoskopie oder 24-Stunden-pH-Metrie invasiv und aufwendig sind, steht heute ein einfacher, nicht-invasiver Refluxtest zur Verfügung.Pepfast Pepsin-Nachweis-Kit bietet einen praktischen Speicheltest zum Nachweis von Pepsin – einem Verdauungsenzym, das ausschließlich im Magen vorkommt. Pepsin im Speichel dient als direkter und zuverlässiger Biomarker für gastroösophagealen Reflux und liefert objektive Hinweise zur Bestätigung oder zum Ausschluss von GERD und LPR.
Für medizinisches Fachpersonal legen diese epidemiologischen Erkenntnisse nahe, dass eine umfassende kardiovaskuläre Risikobewertung bei Patienten mit chronischer GERD ratsam sein kann. Durch die Identifizierung und Behandlung von Reflux haben Ärzte die Möglichkeit, einen bisher unterschätzten Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen anzugehen.
BeiMaxhealth Innovative Meditech (Wuxi) Co., LtdWir haben uns der Bereitstellung umfassender Diagnose- und Therapielösungen für Patienten mit GERD und LPR verschrieben. Unser Portfolio umfasstPepfast(Schnelltest zur nicht-invasiven Pepsinbestimmung), Peptest (laborbasierter Bestätigungstest) und Gasrelief (physikalische Barrieretherapie auf Alginatbasis). Wir suchen aktiv nach globalen B2B-Vertriebspartnern, um diese bewährten Lösungen in neue Märkte einzuführen. Bei Interesse an einer Partnerschaft wenden Sie sich bitte an uns. Kontakt unser Vertriebsteam.
1. Kann GERD einen Herzinfarkt verursachen?
Die Studie ergab, dass GERD mit einem deutlich erhöhten Herzinfarktrisiko einhergeht. Die Forschung, die genetische Methoden zur Ermittlung des Kausalzusammenhangs anwandte, zeigte ein um 27 % höheres Risiko bei Personen mit GERD. [1,2]Es handelt sich um einen wichtigen Risikofaktor, wenn auch nicht in jedem Fall um eine direkte Ursache.
2. Verringert die Behandlung von GERD mein kardiovaskuläres Risiko?
Obwohl weitere Forschung nötig ist, deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass eine effektive Behandlung der Refluxkrankheit (GERD) die Belastung durch Bluthochdruck und ungesunde Cholesterinwerte, zu denen sie beiträgt, verringern und potenziell das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken kann. Dies unterstreicht, wie wichtig es ist, mit Ihrem Arzt über einen geeigneten Behandlungsplan für Ihren Reflux zu sprechen.
3. Ich habe nicht immer Sodbrennen – kann ich trotzdem Reflux haben?
Ja. Viele Menschen leiden an LPR, oft auch „stiller Reflux“ genannt. Dieser verursacht Halssymptome wie chronischen Husten, Heiserkeit, ein Kloßgefühl im Hals oder vermehrten Schleim, jedoch ohne das klassische Sodbrennen. Ein nicht-invasiver Pepsin-Test wie Pepfast kann bei dieser Refluxform hilfreich sein.
4. Wie kann ich mich auf Reflux testen lassen?
Sie können Ihre Symptome mit Ihrem Arzt besprechen, der Sie über die geeignete Diagnostik beraten kann. Als bequeme, nicht-invasive Option ist Pepfast über medizinische Fachkräfte für den klinischen Einsatz erhältlich. Der einfache Speicheltest liefert innerhalb von 15 Minuten Ergebnisse und bestätigt, ob Reflux die Ursache Ihrer Symptome ist.
[1] Wu Q, et al. (2024). Gastroösophageale Refluxkrankheit beeinflusst Blutdruckkomponenten, Lipidprofil und Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Ergebnisse einer Mendelschen Randomisierungsstudie.Zeitschrift für translationale Innere Medizin, 12(5):510-525.
[2] Anebo T, et al. (2025). Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) und Risiko eines akuten Myokardinfarkts: Eine systematische Übersicht und Metaanalyse von Kohortenstudien.JGH Open, 9(10):e70295.
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