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Reflux-News

Wie man Reflux bei Babys diagnostiziert: Ein nicht-invasiver Ansatz, der funktioniert

Mar 31, 2026

 

Eltern von Säuglingen, die häufig spucken, oder älteren Kindern mit Halsschmerzen hören oft dieselbe beruhigende Aussage: „Das gibt sich mit der Zeit.“ Für viele stimmt das auch. Doch wenn die Symptome anhalten – mangelnde Gewichtszunahme, unerklärlicher Husten, Heiserkeit oder Nahrungsverweigerung –, stellt sich die Frage: Wie diagnostiziert man Reflux bei einem Kind, ohne es invasiven Tests zu unterziehen, die schwierig oder gar unmöglich durchzuführen sind?

 

Eine Endoskopie erfordert eine Sedierung und birgt Risiken für Kleinkinder. Die 24-Stunden-pH-Metrie beinhaltet das Einführen eines dünnen Schlauchs durch die Nase, der dort einen ganzen Tag verbleibt – eine Prozedur, die die meisten Erwachsenen als unangenehm empfinden, geschweige denn ein Kleinkind. Die gute Nachricht: Es gibt eine nicht-invasive Alternative – den Speichelpepsintest. Er ist sicher, einfach und kann mit etwas Unterstützung durch einen Arzt auch für die jüngsten Patienten angepasst werden.

 

Warum die Diagnose von Reflux bei Kindern wichtig ist

Gastroösophagealer Reflux ist bei Säuglingen häufig. Mehr als die Hälfte aller Babys spucken regelmäßig, und die meisten wachsen bis zum Alter von 12–18 Monaten heraus. Die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) betrifft jedoch eine kleinere Gruppe und führt zu Komplikationen wie Ösophagitis, Wachstumsstörungen, Atemwegssymptomen und Nahrungsverweigerung. [1]Laryngopharyngealer Reflux (LPR) – bei dem Mageninhalt in den Rachen gelangt – kann bei Kindern chronischen Husten, Heiserkeit und sogar Stridor verursachen.

 

Eine verzögerte Diagnose bedeutet eine verzögerte Behandlung. Unbehandelter Reflux bei Kindern wird mit Zahnschmelzerosion, chronischer Mittelohrentzündung und einer Verschlechterung von Asthma in Verbindung gebracht. [2]Die herkömmlichen Diagnoseverfahren sind jedoch für pädiatrische Patienten nur bedingt geeignet.

 

Das Problem mit invasiven Tests bei Kindern

Eine Endoskopie unter Vollnarkose ist mitunter notwendig, um eine eosinophile Ösophagitis oder strukturelle Anomalien auszuschließen, stellt aber keine Erstlinienuntersuchung dar. Sie erfordert Fasten, einen intravenösen Zugang und eine Erholungszeit – eine erhebliche Belastung für Kind und Familie. Zudem kann die Endoskopie bei bis zu 70 % der Kinder mit Refluxsymptomen unauffällig sein, da die Schädigung nicht erosiv ist. [1].

 

Die 24-Stunden-pH-Impedanzmessung ist zwar sensitiver, aber genauso invasiv. Der Nasenkatheter kann Unbehagen verursachen, die Aktivität einschränken und den Schlaf stören. Viele Kinder tolerieren ihn nicht, und die Untersuchung wird oft abgebrochen oder liefert unzuverlässige Ergebnisse. Selbst die kabellose Bravo-pH-Kapsel, die zwar ohne Nasensonde auskommt, erfordert dennoch eine endoskopische Platzierung und spätere Entfernung – wiederum unter Sedierung.

 

Aufgrund dieser Einschränkungen wurden viele Kinder nicht oder falsch diagnostiziert und empirisch mit säurehemmenden Medikamenten behandelt, die möglicherweise nicht die eigentliche Ursache beheben.

 

Eine nicht-invasive Alternative: Speichelpepsin-Test

Pepsin ist ein Verdauungsenzym, das ausschließlich im Magen produziert wird. Es sollte weder im Speichel noch im Rachensekret nachweisbar sein. Sein Nachweis ist ein direkter Beweis dafür, dass Mageninhalt in den oberen Verdauungstrakt zurückgeflossen ist. [3]Die Speichelpepsinbestimmung wurde bei Erwachsenen umfassend validiert, und ihre Anwendung in der Pädiatrie nimmt zu.

 

Der Test ist unkompliziert. Es wird eine kleine Speichelprobe entnommen – entweder indem ein älteres Kind in ein Röhrchen spuckt oder, bei Säuglingen und Kleinkindern, die nicht spucken können, indem eine medizinische Fachkraft mit einem weichen Absaugkatheter oder einer sterilen Pipette vorsichtig Speichel aus dem Mund absaugt. Dies ist ein kurzer, schmerzloser Eingriff, der nicht unangenehmer ist als eine routinemäßige zahnärztliche Untersuchung. Die Probe wird anschließend auf einen Schnelltest aufgetragen, und das Ergebnis liegt in etwa 15 Minuten vor.

 

Was die Beweislage bei Kindern zeigt

Eine systematische Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2024 untersuchte den diagnostischen Nutzen der Speichelpepsinmessung bei kindlichem Reflux. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass die Speichelpepsinbestimmung eine „nicht-invasive, praktische und gut verträgliche Methode“ zum Nachweis von Reflux bei Kindern darstellt, deren Sensitivität und Spezifität mit Studien an Erwachsenen vergleichbar sind. [2]In einer prospektiven Studie mit 60 Kindern mit Verdacht auf LPR korrelierte ein positiver Pepsinbefund stark sowohl mit den Symptomwerten als auch mit dem Ansprechen auf die Behandlung. [1].

 

Eine weitere Studie untersuchte die Durchführbarkeit der Speichelentnahme bei Säuglingen mittels eines einfachen Mundabstrichs. Das Verfahren wurde von Eltern und Säuglingen gut akzeptiert, ohne dass Nebenwirkungen auftraten. Die Pepsinwerte waren bei Säuglingen mit klinischem Reflux signifikant höher als bei gesunden Kontrollpersonen. [3].

 

Obwohl kein einzelner Test perfekt ist, liefert der Speichelpepsintest objektive Beweise, die als Grundlage für klinische Entscheidungen dienen können – sei es die Intensivierung der Behandlung, die Überweisung zu weiteren Untersuchungen oder die beruhigende Gewissheit für die Eltern, dass Reflux nicht die Ursache ist.

 

Warum Speicheltests einer Blindbehandlung vorziehen?

Viele Kinderärzte verschreiben derzeit säurehemmende Medikamente allein aufgrund der Symptome. Protonenpumpenhemmer (PPI) sind jedoch nicht unbedenklich. Die Langzeitanwendung bei Kindern wurde mit einem erhöhten Risiko für Atemwegsinfektionen, Darmdysbiose und Nährstoffmalabsorption in Verbindung gebracht. [2]Eine Behandlung ohne Diagnose birgt das Risiko unnötiger Exposition und kann die Erkennung anderer Erkrankungen verzögern.

 

Ein positiver Pepsintest liefert hingegen eine objektive Begründung für die Behandlung, während ein negatives Ergebnis die Suche nach alternativen Ursachen – wie Allergien, anatomischen Anomalien oder funktionellen Störungen – erforderlich macht. Für Eltern und Ärzte gleichermaßen reduziert eine eindeutige Diagnose die Angst und vermeidet das Ausprobieren verschiedener Medikamente nach dem Prinzip „Versuch und Irrtum“.

 

Einführung von Pepfast für pädiatrische Einrichtungen

Pepfast ist ein schneller, nichtInvasiver Pepsintest, der Ergebnisse in 15 Minuten ohne Zentrifugation oder Laborausrüstung liefert. CE-zertifiziert.FDA-Kennzeichnungfreigegeben und NMPADie Registrierung ermöglicht die klinische Anwendung in mehreren Regionen. Derselbe Test, der für Erwachsene geeignet ist, kann mithilfe von Klinikern auch für Kinder angepasst werden.Unterstützte Speichelentnahme. Mit einer einfachen, visuellen Auswertung ermöglicht Pepfast Kinderärzten, HNO-Ärzten und Gastroenterologen die zeitnahe Bereitstellung von evidenzbasierten Ergebnissen.Eine bedarfsgerechte Versorgung auch der jüngsten Patienten ist selbstverständlich.

 

 

Häufig gestellte Fragen

1. Wie genau ist der Speichelpepsintest bei Kindern?

Studien belegen eine gute Korrelation mit klinischen Symptomen und dem Therapieerfolg. Sensitivität und Spezifität sind mit Daten von Erwachsenen vergleichbar; eine systematische Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2024 unterstützt die Anwendung als praktisches Diagnoseinstrument. [2,3].

 

2. Was ist, wenn mein Kind nicht spucken kann?

Eine medizinische Fachkraft kann Speichel mithilfe einer sterilen Pipette, eines weichen Absaugkatheters oder eines Mundabstrichs entnehmen. Der Eingriff ist schnell und verursacht nur geringe Beschwerden.

 

3. Ist Pepfast für die Anwendung bei Kindern zugelassen?

Pepfast ist zur Anwendung unter ärztlicher Aufsicht indiziert. Für das Produkt selbst gibt es keine Altersbeschränkung. Obwohl die formale pädiatrische Kennzeichnung je nach Region variiert, kann der Test auch ohne ärztliche Aufsicht angewendet werden.Die Diagnose bei Kindern erfolgt nach Ermessen des Arztes und mit entsprechender Einwilligung.

 

4. Warum nicht einfach mal Medikamente ausprobieren und sehen, ob es hilft?

Eine empirische Behandlung mit Säureblockern kann zwar vorübergehende Linderung verschaffen, bestätigt aber nicht die Diagnose. Sie birgt zudem Risiken bei längerer Anwendung.Terminologiegebrauch. Ein objektiver Test hilft, die Therapie gezielt auf diejenigen auszurichten, die sie wirklich benötigen, und unnötige Medikamente zu vermeiden. [2].

 

 

Referenzen

1. Bobin F, Lechien JR, Saussez S, et al. (2021). Speichelpepsin als diagnostischer Biomarker für laryngopharyngealen Reflux bei Kindern: eine Pilotstudie. Europäische Archive der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, 278(8):2911-2918.

2. DiMaria C, Russell JL, Giliberto JP, et al. (2024). Systematische Übersichtsarbeit zur Speichelpepsin-Diagnostik bei kindlichem Reflux. Internationale Zeitschrift für Pädiatrische Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, 178:111895.

3. Johnston N, Ondrey F, Rosen R, et al. (2020). Pepsinnachweis im Speichel als nicht-invasiver Biomarker für Reflux bei Säuglingen. Zeitschrift für pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung, 70(3):345-350.

 

 

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